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Über die innere und äussere Natur

17. Apr.
3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 2. Aug.



Gerade erfülle ich mir einen lang gehegten, wirklich grossen Wunsch – und zwar ist das einen Permakultur Design Kurs. Nicht irgendeiner. Nicht irgendwo. Sondern da, wo mein Herz mich hingezogen hat und da wo diese aufrichtige, tiefe Achtung, Liebe und Verbindung zu und mit der Natur für mich spürbar ist. Wo sie wahrhaftig gelebt und zusätzlich zugänglich gemacht wird. Aus dem tiefsten Innern.


Ich bin auf knapp 800 m ü. M., eingebettet in Mitten der Natur aufgewachsen und gross geworden. Und bin sehr dankbar dafür. Meine tiefe Verbindung, Liebe und dadurch auch Kommunikation zu und mit der Natur war für mich deshalb immer etwas ganz Natürliches.

In der Natur habe ich bereits als Kind alles gefunden. Und erlebe das heute noch so.

Dieses Gefühl des Aufgehoben seins. Des Angenommen seins. Immer. Bedingungslos. Und ganz genau so wie ich in dem Moment gerade bin. Das Antworten und Wegweisungen erhalten – klar und wahrhaftig, jederzeit.

Zudem liebe ich das Gefühl der Sinnhaftigkeit und des Verschmelzens das mich durchflutet, wenn ich Tätigkeiten in der Natur nachgehen darf/ mich in der Natur aufhalte.

Teil dieser wundervollen Natur zu sein, ehrt und berührt mich immer wieder aufs Neue und ganz tief.


Für mich, mein Wesen, wer und wie ich bin, ist es unumgänglich diese Verbindung zu leben. Zu verkörpern.

Und ich freue mich, wenn daraus nun ein ganzer Kreislauf entstehen kann, der die gesamte Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt – einschliesslich aller Mikroorganismen – umfasst. Wie in der Ausbildung betont wurde: damit noch mehr in die volle Verantwortung zu gehen für mich und meine Bedürfnisse.

Es überrascht mich nicht wirklich, dass die Inhalte des Kurses bisher vielerorts deckungsgleich sind, mit der Art und Weise wie ich mir selbst begegne. Meiner inneren Natur. Mit meinem Bild von uns Menschen und unserer jeweiligen ureigenen inneren Natur.

 

Gerade eben haben wir von der Mustersprache der Natur erfahren.

Dass wir uns erinnern dürfen diese wahrzunehmen, zu verstehen & zu nutzen/ umzusetzen. Für mich absolut Deckungsgleich mit unserer inneren Natur. Unserem Körperwissen. Uns an unsere innere Mustersprache zu erinnern – sie wahrzunehmen, zu verstehen und zu nutzen/ umzusetzen. All das ist da. Wir dürfen uns einzig wagen, uns darauf einzulassen.

Uns den Moment des aufmerksamen und unvoreingenommenen Lauschens und Wahrnehmens erlauben.


Auch das, ein wichtiger Teil in der Permakultur - das aktive Wahrnehmen und Beobachten. Aufmerksam. Liebevoll. Wertfrei. «Gwundrig». Die Natur im Aussen – auch hier genauso im Innen - wie sie sich zeigt. In den verschiedenen Jahreszeiten, unter verschiedensten Einflüssen und Umständen. Welche Energien und Elemente vorhanden sind, wie sie genutzt werden können und was sich gegenseitig stärkt. Welche weiteren Elemente dienlich sind und wie sie sich gegenseitig unterstützen. Bestmögliche Bedingungen schaffen. Und das Herzstück der Permakultur: Humus. Humus ist nicht «einfach» Erde, sondern der Teil des Bodens, der aus umgewandeltem Leben besteht und die gesamte Grundlage für Fruchtbarkeit und neues Leben bildet. Der entscheidet, wie viele und wie üppige Früchte der Baum trägt.

Ein möglichst gesundes, lebendiges Bodenmillieu zu erhalten und bewahren. Genauso wie mein Sinnbild des nährbodens. Für fruchtbares Leben. In und um uns.

 

Dafür darf ich meinen üppigen, inneren, blühenden und nährenden Garten geniessen! Und genauso den Teilen meines inneren Gartens begegnen, welche gerade Unterstützung brauchen. Den Kompost nicht ausgrenzen und möglichst weit fortbringen – sondern hegen und zu Humus wandeln. Für belebte, nährende Erde – anstelle von ungeschätzter, verdrängter Abfallmasse.

 

Genauso wie es in der Permakultur immer wieder wichtig ist zu erwähnen, dass es auch mit einer solch naturnahen Kreislaufkultur viel, sehr viel Aufwand und Handarbeit bedeutet, ist es in der Begegnung mit der inneren Natur erwähnenswert, dass es auch hier nicht einzig Glückseeligkeit bedeutet, sich seinem inneren Humus/Nährboden zu widmen.

Es wird in dem Sinne in beiden Formen «einfacher oder leichter» oder vielleicht auch einfach «sinnhaftiger oder erfüllter» weil man die Signale der Natur zu deuten vermag. Weil es sich schlicht natürlich und wahrhaftig anfühlt der Natur auf diese Art und Weise, aufrichtig zu begegnen – sei es der äusseren oder der inneren. Und zum Teil auch, weil man von der Pracht der Natur immer wieder aufs Neue überrascht und beschenkt wird. Sogar in einer klirrendkalten Winternacht. Weil man sich erlaubt, wahrhaftig wahrzunehmen.

Zu sein. Mit all dem was gerade ist.

Sei es auch im Schmerz. Oder all den weiteren tiefgreifenden menschlichen Empfindungen, welches unser Dasein auf dieser Erde mit sich bringt. Und sich darin den Raum zu erlauben, die für einem gerade nährendsten Bedingungen (welche gerade in welcher Form auch immer, möglich sind), zu schaffen. Nicht nährend im Sinne von schönreden oder überdecken. Überspielen oder weghaben wollen. Sondern nährend im Sinne von damit sein können. Mit allem sein.

Ganz sein.


Ganz Natur sein.




Anmerkung:

Alle meine Texte, Bilder und Fotos auf dieser Website sind (sofern nicht anders vermerkt) ohne jegliche Hilfe von KI – einzig aus mir heraus entstanden, gemalt und gemacht worden.Inklusive Rechtschreib- und Grammatikfehler :).

 
 
 

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